br Software
Phase 1 · Erfassung

360°-Begehung
mit OpenSpace.

Schritt für Schritt zur vollständigen Gebäudeaufnahme — von der Vorbereitung bis zum Upload.

Zum OpenSpace Login
1

Vorbereitung & Zugang

Anmeldung per Einladung – Du erhältst eine Einladung per E-Mail. Über diesen Link richtest du deinen OpenSpace-Account ein. Eine eigenständige Registrierung ist nicht nötig.


Benötigtes Equipment – Für die Begehung wird folgendes Zubehör benötigt:

Insta360 Kamera
Helm mit Kamerahalterung
Kameratasche
Selfie-Stick
Zusatzakku
SD-Karte & Adapter
Linsenschutz
USB-Kabel
Mikrofasertuch

Noch kein Equipment? Sprich uns gerne an.


App & Berechtigungen – Lade die OpenSpace App (kostenlos im App Store & Google Play) und melde dich mit deinem Konto an. Die App benötigt beim ersten Start folgende Freigaben:

WLAN
Bluetooth
Standort
Hintergrundstandort

App herunterladen – Scanne den QR-Code oder tippe auf den Link:

2

Begehung starten

  1. 1 In der App auf + tippen und 360°-Video wählen.
  2. 2 Kameratyp Insta360 auswählen – die App verbindet sich automatisch per WLAN.
  3. 3 Die Berechtigungs-Checkliste erscheint: Alle Punkte müssen grün sein, bevor es weitergeht.
  4. 4 Namen für die Begehung eingeben, Etage auswählen und Startpunkt auf dem Grundriss setzen.
  5. 5 START CAPTURE tippen – die Aufnahme beginnt sofort.
3

Vor-Ort-Notizen – Technische Anlagen erfassen

Vor-Ort-Notizen sind das Herzstück der Dokumentation. Jede Notiz entspricht dabei genau einer technischen Anlage – also einem einzelnen Gerät oder Aggregat, das erfasst und dokumentiert werden soll.

Grundprinzip: Eine Vor-Ort-Notiz = ein Gerät / eine Anlage. Die Notiz bündelt alle Fotos und Informationen zu genau diesem Equipment – daraus wird die vollständige Technische Anlagendokumentation erstellt.

So legst du eine Notiz an:

  1. 1 Während der Begehung auf ADD FIELD NOTES tippen – oder nachträglich in der 360°-Ansicht auf die entsprechende Stelle klicken.
  2. 2 Anlage kurz beschreiben – Schreib in eigenen Worten, was du siehst: z. B. „Kaltwassersatz links neben dem Eingang“ oder „Lüftungsgerät OG Serverraum“. Je konkreter die Beschreibung, desto besser kann die KI die Anlage später korrekt einordnen. Namen und Beschreibungen lassen sich am Computer jederzeit ergänzen oder korrigieren. Tipp: Die Spracheingabe ist besonders schnell und zuverlässig – dank KI-Integration erkennt die App dabei gesetzte Tags automatisch.
  3. 3 Tags vergeben – Tags sind optional, können aber je nach Prozess sehr hilfreich sein – z. B. zur Zustandsbewertung oder um einen bestimmten Sachverhalt abzubilden. Welche Tags verwendet werden, wird vor der Begehung gemeinsam festgelegt. Wenn kein Tagging-Prozess vereinbart wurde, diesen Schritt einfach überspringen.
  4. 4 Fotos hinzufügen – dabei möglichst die folgende Reihenfolge einhalten.

Fotos machen

Typenschild

Wenn vorhanden: Das Typenschild vollständig und scharf abfotografieren. Daraus lesen wir Hersteller, Modell, Seriennummer und technische Kenndaten aus – das ist der wertvollste Ausgangspunkt für die Dokumentation. Gibt es kein Typenschild, ist das kein Problem – dann einfach mit dem nächsten Foto beginnen.

Übersichtsfoto

Ein Foto der gesamten Anlage ist wichtig – Einbauort, Umgebung und Zugänglichkeit sollen erkennbar sein.

Detailfotos

Beliebig viele weitere Fotos ergänzen: Anschlüsse, Beschriftungen, Besonderheiten oder auffällige Zustände. Je detaillierter, desto vollständiger die spätere Dokumentation.

Alle erfassten Daten werden ausgewertet und zu einer strukturierten Technischen Anlagendokumentation zusammengestellt.
4

Während der Begehung

Einfach durch den Bereich laufen – die Kamera nimmt automatisch alle paar Sekunden ein 360°-Bild auf und der Grundriss wird dabei automatisch mitgeführt.

Lageplan vorbereiten: Begehungen sollten geschossweise stattfinden – die App benötigt eine Orientierung, wo du dich gerade befindest. Es genügt ein einfaches JPG-Bild, kein DWG oder CAD-Plan. Falls keine Pläne vorhanden sind: eine schnelle Handskizze abfotografieren oder einen Google Maps-Screenshot des Gebäudes verwenden funktioniert genauso.

  1. 1 Gleichmäßig in normalem Schritttempo laufen – die Kamera macht den Rest.
  2. 2 Über ADD FIELD NOTES können direkt während der Aufnahme Vor-Ort-Notizen angelegt werden.
  3. 3 Am Ende auf STOP tippen.
  4. 4 Zu zweit unterwegs? Wenn eine Person die Kamera trägt und eine zweite parallel Field Notes in der App anlegt, sollte der Abstand zwischen beiden nicht zu groß werden – sonst stimmt die Verortung der Notizen auf dem Grundriss nicht mehr zuverlässig.
5

Aufnahme hochladen

  1. 1 Nach dem Stopp erscheint „Capture Complete“ – auf UPLOAD VIDEO tippen.
  2. 2 Das Video wird zuerst von der Kamera aufs Handy übertragen – Kamera dabei verbunden lassen.
  3. 3 Anschließend mit dem Internet-WLAN verbinden und den Upload zur OpenSpace Cloud abschließen.
Für Videos unter 10 Minuten reicht der Mobile Upload direkt aus der App. Längere Aufnahmen am besten über das Web-Dashboard hochladen.
Verarbeitungszeit: Nach dem Upload dauert es erfahrungsgemäß mehrere Stunden, bis die Aufnahme vollständig verarbeitet und in der Plattform verfügbar ist. Das ist normal – einfach später nochmal reinschauen.
6

Aufnahmen in der Plattform ansehen

Nach dem Upload ist die Begehung auf der OpenSpace-Plattform (Web oder App) verfügbar. Du kannst durch die 360°-Aufnahmen navigieren und verschiedene Ansichten nutzen:

  1. 1 360°-Ansicht – Immersive Rundumansicht mit Grundriss-Navigation.
  2. 2 Zeitvergleich – Zwei Aufnahmen unterschiedlicher Zeitpunkte nebeneinander vergleichen und den Fortschritt nachvollziehen.
  3. 3 Vor-Ort-Notizen – Alle angelegten Notizen sind direkt in der Plattform sichtbar. Fotos, Beschreibungen und Tags können jederzeit eingesehen und nachträglich ergänzt oder angepasst werden.

Hast du Fragen?

Schreib uns einfach eine E-Mail – wir helfen gerne weiter.

info@bau-rockstars.de